Elternzeit in Neuseeland

Mit Baby oder Kleinkind ans (schönste) Ende der Welt zu reisen, kann eine große Herausforderung sein. Unser Reiseexperte Henrik hat es gewagt und ist während seiner zweimonatigen Elternzeit mit Baby nach Neuseeland gereist. Sein Fazit: Es war die schönste und emotionalste Reise des Lebens. Vor und während so einer Reise gibt es viele Fragen. Worauf gilt es bei der Reiseplanung zu achten gilt und welche Tipps sind dabei wichtig? Henrik hat die wichtigsten Fragen (und Antworten!) auf dieser Seite zusammengestellt.
1. Elternzeit - und nun?
Das Elternwerden und Elternsein ist eine große, aber auch schöne Aufgabe. Am Anfang steht das Kennenlernen, das sowohl für die Mama als auch den Papa sehr emotional sein kann. Die Elternzeit ist eine wunderbare Möglichkeit für Eltern, gemeinsam für den Nachwuchs da zu sein. [READ_MORE] Zu Hause gibt es einen geregelten Alltag, der mit viel Ablenkung einhergeht. Beim Reisen dagegen ist die gemeinsame Zeit deutlich intensiver und schweißt einen als kleine Familie deutlich mehr zusammen. Es ist eine Erfahrung, die ein Leben lang bleibt.
2. Reisen mit Baby - wie viel Zeit benötigt man?
Ähnlich wie bei einem Sabbatical ermöglicht eine Elternzeit vor allem eines: ZEIT. Es ist eine einmalige Gelegenheit, für einen längeren Zeitraum als den normalen Jahresurlaub zu reisen. Für ein so weit entferntes Reiseland wie Neuseeland ist es generell eine große Empfehlung, sich mehr Zeit zu nehmen. Um beide Inseln des Landes ohne großen Zeitstress bereisen zu können, ist eine Reisedauer von etwa 6 Wochen gut. Mit Baby oder Kind ist man zusätzlich langsamer unterwegs, benötigt mehr Pausen und hat idealerweise längere Aufenthalte. Dafür ist eine vernünftige und professionelle Planung der ideale Grundstein.
3. Warum eignet sich Neuseeland als Reiseland besonders gut für das Reisen mit Baby?
Obwohl Neuseeland so weit liegt, ist es uns kulturell und auch klimatisch sehr nah. Mit einer Reise nach Neuseeland erfüllt man sich den Wunsch einer Reise ans Ende der Welt. Die Ferne & das Unbekannte übt einen großen Reiz aus. Darauf müssen Eltern nicht verzichten, wenn sie sich für Neuseeland entscheiden. Gleichzeitig ist das Land extrem vielfältig und landschaftlich einfach wunderschön. Es herrschen die gleichen klimatischen Jahreszeiten wie in Deutschland. Zeitlich nur einmal umgedreht, da Neuseeland auf der Südhalbkugel liegt (Winter in Deutschland = Sommer in Neuseeland). Englisch ist die Amtssprache, was es einfach macht, sich zu verständigen. Aufgrund seiner Abgeschiedenheit auf der Weltkarte funktioniert in Neuseeland sehr viel im Miteinander. Und das spürt man auch als Tourist. Die “Kiwis” sind extrem hilfsbereit und immer für ein nettes Gespräch zu haben. Das Reisen in Neuseeland ist einfach.
4. Ist Neuseeland ein sicheres Land?
Ja! Neuseeland ist ein sehr sicheres Land. Die Kriminalität ist deutlich geringer als in vielen anderen Ländern. Und im Gegensatz zu vielen anderen Destinationen gibt es hier keine giftigen Tiere. Das kann besonders wichtig sein, wenn der Nachwuchs bereits mobil unterwegs ist und krabbeln kann. Neuseeland verfügt über ein gut entwickeltes Gesundheitssystem mit modernen Kliniken und Apotheken. Es ist ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch die medizinische Versorgung im Ausland abdeckt.
5. Welche Einreisebestimmungen gibt es für Neuseeland? Welche Dokumente sind erforderlich?
Deutschland ist ein sogenanntes Visa-Waiver-Country. Ein klassisches Touristenvisum benötigt für eine Reise von bis zu 3 Monaten also nicht. Dafür ist das sogenannte NZeTA (New Zealand Electronic Travel Authority) Voraussetzung für die Einreise. Die Beantragung geht online und dauert nur wenige Minuten.Ebenso ist ein gültiger Reisepass sowie der internationale Führerschein mitzuführen.
6. Welche Möglichkeiten gibt es, den langen Flug etwas angenehmer zu gestalten?
Um den Flug etwas entspannter zu machen, gibt es die Möglichkeit einen sogenannten Stopover zu machen. Direktflüge ab Deutschland nach Neuseeland gibt es nicht. Es muss also auf dem Weg mindestens einmal Halt gemacht werden. Je nach Airline unterscheidet sich dieser und man kann den Stopp nutzen, um für 2-3 Tage eine Pause einzulegen. Beliebte Stopoverziele sind zum Beispiel Singapur, Hongkong oder Dubai. Ein weiterer Nebeneffekt: man kann sich schon etwas an eine fortgeschrittene Zeitzone gewöhnen. Eine höhere Flugklasse wie die Premium Economy oder die Business Class tragen natürlich auch zur Entspannung während des Fluges bei.
7. Der Flug selbst - wo sitzt mein Baby oder Kleinkind?
Kinder unter 2 Jahren gelten bei Airlines als Infants. Infants benötigen keinen eigenen Sitzplatz, weshalb sich die Flugkosten für Infants lediglich auf die Flugsteuern beschränken. Viele Airlines bieten sogenannte Bassinet-(Babybettchen)Plätze an. Dabei kann man das Kind während des Fluges in die Wand angebrachte Bettchen legen und schlafen lassen. Bei Start- und Landung sitzt das Kind auf dem Schoß der Eltern. Diese Plätze werden nach Verfügbarkeit vergeben, können von TravelEssence vorab aber angefragt werden. Eine Alternative ist das Buchen eines eigenen Sitzplatzes für ein Infant. In diesem Fall muss ein, für das Flugzeug zugelassener Autositz mitgebracht werden. Kinder über 2 Jahre benötigen grundsätzlich einen eigenen Sitz im Flugzeug.
8. Welche Unterkünfte eignen sich besonders für das Reisen mit kleinen Kindern?
Unsere Reisen werden alle individuell und maßgeschneidert geplant. Keine Reise gleicht der anderen. Bei Reisen mit Kindern legen wir großen Wert darauf, familienfreundliche Unterkünfte auszuwählen. Wir arbeiten eng mit kleinen, lokal geführten Unterkünften zusammen, die auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet sind. Viele dieser Unterkünfte bieten Annehmlichkeiten wie Babybetten, Hochstühle und sichere Spielbereiche. Zudem geben die Gastgeber gerne Insider-Tipps für Aktivitäten mit Kindern in der Umgebung. Ideal sind unter anderem kleine Cottages, Ferienhäuser oder Apartments, da diese getrennte Schlafzimmer und einen Wohn-Essbereich bieten. Zudem hat man die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen.
9. Warum eigentlich Mietwagen und kein Wohnmobil oder Camper?
Flexibel und frei reisen, das verbindet man mit dem Wohnmobil oder dem Camper. In Neuseeland gilt das allerdings nur für den ersten Blick. Frei in der Natur stehen, ist in Neuseeland verboten. Dafür gibt es gesonderte Stellplätze, die allerdings oftmals bereits am frühen Nachmittag voll sind. Wer den Tag nutzen möchte und abends ankommt, steht entweder in der letzten Reihe oder muss gar noch weiter fahren, um einen Campingplatz zu finden. Das bedeutet Stress pur und führt dazu, dass man schnell 1-2 Stunden jeden Tag damit verbringt, nach möglichen Stellplätzen zu recherchieren. Dazu kommt der Faktor Platz. Ein Wohnmobil kann in einem Land wie Neuseeland, für das es schlicht keine Schönwetter-Garantie gibt, jeden Tag bei regnerischem Wetter etwas enger werden. Bei einer mehrwöchigen Reise sollte man vorab also genau abwägen, ob einem das zusagt oder nicht. Eine Unterkunft mit Küche, Wohnzimmer, getrennten Schlafzimmern und einem richtigen Bad ist da weitaus komfortabler. Das Wohnmobil dagegen ist im Grund nur ein großer Raum, sodass der Abend oft mit dem Einschlafen des Kindes endet und man sich ruhig verhalten muss. Wer unbedingt eine Tour durch einen der berühmten Fjorde machen möchte oder auf einer Whale Watching-Tour die Meeresriesen beobachten möchte, sollte diese vorab buchen. Nichts ist ärgerlicher als anzukommen und zu merken, dass die Ausflüge für mehrere Tage ausgebucht sind. Eine Neuseelandreise sollte also vorab gut geplant sein. Viel Freiheit, Flexibilität und sich Treiben lassen bleibt da nicht.Dann ist das noch das Argument der Kosten. Die Preise für Wohnmobile sind in den letzten Jahren extrem stark gestiegen. Dazu kommen Campingplatzgebühren und höhere Spritkosten. Am Ende ist der Mietwagen und eine gemütliche Unterkunft pro Tag oft günstiger.Übrigens: mit einem Wohnmobil darf man nur auf geteerten Wegen fahren. Das führt zu einer Art Wohnmobil-Kolonne durch Neuseeland. Wer abseits der vielen Touristen unterwegs sein und die abgelegenen Wasserfälle und Strände erleben möchte, der benötigt einen Mietwagen.
10. Wie kann TravelEssence helfen, eine maßgeschneiderte Neuseelandreise während der Elternzeit zu planen?Im Mittelpunkt der Reiseplanung stehen unsere Kunden. Dabei führen wir ausführliche Beratungsgespräche und lernen uns kennen. Erst wenn wir alle Wünsche und persönlichen Bedürfnisse kennen, starten wir mit der Ausarbeitung einer maßgeschneiderten und individuellen Reise. Wir kümmern uns um alle Details, von der Auswahl der kinderfreundlichen Unterkünfte bis hin zu Aktivitäten, die für alle Familienmitglieder geeignet sind.





